Sa 2. April ab 22 Uhr
“Tanz der Bunten Hunde”
mit Licht-DJ Peter Jahn und dem Plattenkellner (DoDance)
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Fr 8. April 20 Uhr
C L I N I C amorph fictions
Oszillierende Live-Hörstücke aus den traumatösen Welten eines Krankenhauses für 64
Lautsprecher und Skalpelle.
Michael Ammann (Kompositionen & Klänge) und Heijko Bauer (Texte & Stimme)
visionieren aus Klang und Texten das Leben und Ableben der Stationen, Patienten, Heil- und Pflegekräfte.


“Die Apparaturen der Hochleistungsmedizin surren durch die Isolierwatte der Wände, die leisen Selbstgespräche der Patienten begegnen sich auf den Fluren und das Personal spielt die Reise nach Jerusalem. Ein Arzt schnitzt kleine Figuren.”
Das Projekt
Seit März 2003 arbeiten Ammann und Bauer an dem Projekt ‘clinic’. Im Zentrum steht ein Krankenhaus, wie es neuaufgenommene Patienten erleben könnten, die im Bett liegen und zwischen Phasen von Wach-, Traum- und Dämmerzuständen gleiten und denen sich Bilder und Ereignisse aufdrängen, wie sie in einem Medikamentendelirium produziert werden.
Die Vorgehensweise bestand zunächst aus gemeinsamen Improvisationen von Geschichten und Klängen. Daraus entwickelte sich ein Pool von 46 Texten, aus denen 15 ausgewählt wurden. Diese wurden verdichtet und verknappt. Zu den Textskeletten komponierte Michael Ammann vielschichtige Klangarrangements um die Sprachbilder zu erweitern und emotional zu unterfüttern.
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Bislang wurde clinic – amorph fictions u.a. im Rahmen der ARS ELECTRONICA in Linz, auf Deutschlandradio und der Leipziger Buchmesse 2003 präsentiert. Mehr Info zu Aufführungen und Kritiken (PDF)
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Sa 9. April ca. 13 bis 15 Uhr
kreativORTungen
Eine mobile Konferenz zur Kultur- und Kreativwirtschaft im Großraum Nürnberg | Fürth | Erlangen | Schwabach mit Linn Quante
Betahaus. Ein Netzwerkort für Kultur- & Kreativarbeiter
Die Kultur- und Kreativwirtschaft arbeitet selbständig, mobil und vernetzt. Welche Bedeutung hat das für den konkreten Arbeitsraum? Vom Raum zum „Space“ mutiert, erfährt dieser zur Zeit eine gesteigerte Aufmerksamkeit. Wie kann so ein Ort aussehen, der Kopf- mit Handarbeit verbindet sowie Gemeinschaft als auch Zusammenarbeit fördert und fordert?
Christoph Fahle, Mitbegründer vom Coworking Space betahaus, Berlin
Sa 9. April 17 Uhr
Cosplay_Manga
Sa 9. April 20 Uhr
Jukebox25 Reaktor Radio Themenabend: Barbie+Welt
Box 01 Uwe Weber: Ganzkörper
Box 02 Michael Ammann: Phonetik und Aktion
Moderation: Kai – Der weisse Hai vom Roten Kreuz (Radio Warnemünde)
Idee
Jukebox ist eine interdisziplinäre Improvisationsplattform, die einmal monatlich stattfindet. In jeder Veranstaltung agiert maximal ein Tänzer, ein Schauspieler, ein Musiker, ein Performer. Die Künstler müssen Titel, ohne diese vorher zu kennen, innerhalb einer vorgegeben Zeit ad hoc und abstrahiert in Szene setzen oder musikalisieren.
Jukebox ist in eine fiktive Live Radio Sendung verpackt. Die Hörer (Zuschauer) gestalten das Programm, indem sie sich zu Beginn der Veranstaltung beliebige Titel und Zeitdauer für die Titel ausdenken. Zudem können sie via Höreranruf während der Sendung zugeschaltet werden.
Ein Moderator führt durch die Sendung. Er wählt die Titel aus und bestimmt welcher Künstler (Box1-4) den anstehenden Titel interpretieren soll und stoppt die Zeit.
Jede Jukebox arbeitet mit wechselnder Besetzung. Nur der Moderator und der Performer bleiben konstant.
Rezeption
Jukebox ist für einen Rahmen mit max. 25 – 40 Zuschauer konzipiert, wodurch eine intensive Nähe zum Geschehen möglich ist. Der Zuschauer partizipiert und ist aktiv eingebunden. Zum einen ist er gespannt, wie sein Titel umgesetzt wird und ob er beim Höreranruf aufgerufen wird. Zum anderen fühlt er mit dem Künstler, der sich mit minimaler Vorbereitungszeit ins Ungewisse begibt.
Darüberhinaus kann er bei Jukebox Künstler, die er sonst nur aus meist recht unnahbaren, anonymen Kontexten (Orchester, Tanzkompanie, Ensembles, etc.) kennt, mit ihren Eigenheiten sehr persönlich erleben.
Sa 9. April 22 Uhr
Finnische Disco mit Martti Trillitzsch | www.kioski.de

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Fr 15. April 20 Uhr
Interferences. Konzert von Lena Dobler
www.interference.here.de
Lena Dobler kann trotz ihres jungen Alters auf eine beachtliche DIY-Erfahrung zurückgreifen. So hat die aus Fürth stammende Wahl-Regensburgerin drei ihrer vier Alben selbst produziert. Lediglich mit ihrer Stimme und einer E-Gitarre bewaffnet präsentiert sie deutschsprachigen Indie-Pop im Singer/Songwriter-Stil mit umwerfend viel Authentizität und Tiefgang, mit alltagsnahen und dennoch poetischen Texten und mit ergreifender Ernsthaftigkeit ebenso wie mit augenzwinkerndem Humor.
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Sa 16. April 15-18 Uhr
Trikottausch von Linn Quante
in Kooperation mit 100 Jahre Abfallwirtschaft der Stadt Fürth
trikottausch lädt zum Tauschen von gebrauchter, aber noch gut erhaltener Kleidung ein. Und das geht ganz einfach: Klamotten mitbringen, auf die Wäscheleinen hängen und im Gegenzug andere Kleidungsstücke mitnehmen. Neben dem nachhaltigen Gedanken Kleidung durch Tauschen länger im Umlauf zu halten, bringt es Spaß und schont den Geldbeutel. Klamotten werden nicht 1:1 getauscht, sondern nach Lust und Laune und bestem Gewissen. Trikottasch-Flyer (PDF)
Sa 16. April 20 Uhr
Filminstallation “Die Choreographie der Organisation”
Eine Produktion von Pact Zollverein www.pact-zollverein.de , als zweiter Teil von BORDERLINE, dem PACT-Projekt im Bereich Forschung, das sich aktuell Praxen und Konzeptionen der Berührung von Kunst und Wirtschaft widmet.


DIE CHOREOGRAPHIE DER ORGANISATION
Mit der Filminstallation “Die Choreographie der Organisation” gehen Eva Kiefer und Katleen Arthen den Grundkonstanten von Tanz – Raum, Bewegung und Rhythmus – in der industriellen Produktion von im Raum Essen ansässigen Unternehmen nach.
Ihr Blick richtet sich auf personengebundene Arbeitsroutinen, vor allem aber auf maschinelle Abläufe, die Körpern gleich den Raum formen. Die Aufnahmen werden in der Installation zurück in einen Raum projiziert, der vormals Industrieort war und nun Tanzraum ist.
Filminstallation; Loop 20 min.
Und Einführungsvortrag über die Entstehung des Prjojekts
Sa 16. April 22 Uhr
Special DODANCE mit Gast VJ Dieter Sörgel
Unter dem Motto: ‘Du bringst die Musik, wir spielen sie!’ serviert der Plattenkellner den Tanzgästen ihr eigenes Stück. Heraus kommt ein buntes, immer überraschendes, sich nie wiederholendes Klangreich von Melodien, das nicht der DJ, sondern die Gäste bestimmt haben.
Und so läuft’s: Eigene CD oder LP mitbringen, beim Einchecken abgeben, und später nach dem Tanzen wieder abholen!
www.dodance.de | www.vj-d.de
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So 17. April 18 Uhr
KlangKörper
Tanzperformance mit Stimmakrobatischen-Livesounds von Anne Devries
Ein leerer Raum – füllt sich mit Klang – zwei Tänzerinnen – erfüllen ihn mit Leben!
Harmonische Tonfülle & fließender Tanz wechseln zu bizarren Geräuschen & Bewegungsfolgen und kehren wieder zu neuen Harmonien zurück. Bleibt die Frage, wer gibt den Ton an – die Musik oder die Tänzerinnen? Im Spiel mit Raum, Zeit und Bewegungsformen entspinnt sich ein Dialog zwischen Tanz und Klang.
Zeitgenössische Tanzperformance mit Anne Devries, Katja Griffith und Livesounds von P.G. Haensel
als zweiter Teil von BORDERLINE, dem PACT-Projekt im Bereich Forschung,
das sich aktuell Praxen und Konzeptionen der Berührung von Kunst und Wirtschaft widmet.
BORDERLINE _ von Wirtschaft und Kunst besteht aus 3 Teilen
Teil 1: ›Die Kartographie der Berührungen‹ (Symposion Dezember 2009)
Teil 2: ›Die Choreographie der Organisation‹ (künstlerischen Projekt = Filminstallation, Februar 2011)
Teil 3: ›Das Skizzenheft der Berührungen‹ (Publikation, Herbst 2011)
DIE CHOREOGRAPHIE DER ORGANISATION
Mit der Filminstallation “Die Choreographie der Organisation” gehen Eva
Kiefer und Katleen Arthen den Grundkonstanten von Tanz – Raum, Bewegung
und Rhythmus – in der industriellen Produktion von im Raum Essen
ansässigen Unternehmen nach.
Ihr Blick richtet sich auf personengebundene Arbeitsroutinen, vor allem
aber auf maschinelle Abläufe, die Körpern gleich den Raum formen. Die
Aufnahmen werden in der Installation zurück in einen Raum projiziert, der
vormals Industrieort war und nun Tanzraum ist.
